CIMT "CONSTRAINT- INDUCED MOVEMENT THERAPY"

CIMT ist eine aktuelle Therapieform, die unter bestimmten Voraussetzungen
von halbseitig gelähmten Patienten nach einem Schlaganfall angewendet wird
und bei guter Motivation des Patienten sehr effektiv ist. Dabei wird der Einsatz des stärker betroffenen Armes gezielt forciert, während der weniger betroffene durch das Tragen eines speziellen Handschuhs im Einsatz limitiert wird.

Die CIMT basiert auf der Theorie des "Erlernten Nicht-Gebrauchs" (learned Non- use). Vergebliche Bewegungsversuche und wiederholter Misserfolge führen dazu, dass der Patient seinen stärker betroffenen Arm im Alltag nicht einsetzt - trotz vorhandener Restmotorik, der sogenannt „erlernte Nichtgebrauch“.

Hier setzt die CIMT an, indem sie dieses Muster durchbricht.
Um diese Abwärtsspirale aufzuhalten, zwingt die CIMT oder "Taubsche Therapie"
den Patienten, den betroffenen Arm intensiv zu bewegen. Dies geschieht,
indem der nicht betroffene Arm über einen längeren Zeitraum eingeschränkt wird.
Durch ständig wiederholte Übungen wird die Entwicklung neuer neuronaler
Verbindungen im Gehirn angeregt. Die Patienten lernen dadurch einen Wiedergebrauch des betroffenen Armes in seinem alltäglichen Leben. Mit Hilfe einer Schlinge wird der Patient über einen längeren Zeitraum aufgefordert, die Aufmerksamkeit auf den betroffenen Arm zu lenken und die bisher erlernten Hilfestellungen der gesunden Körperhälfte zu unterbinden. Gerade bei Alltagshandlungen soll der Patient mehr Selbständigkeit erlangen.

Spiegeltherapie

Die Spiegeltherapie ist ein neurophysiologisch nachgewiesenes Therapieverfahren, welches mit Hilfe von imagination über einen Spiegel physiologische Bewegungen anbahnen und Schnerzen reduzieren soll.

Bei welchen Diagnosen kann die Spiegeltherapie angewendet werden?

  • Schmerzsyndrom
  • Schlaganfall
  • Schädelhirntraum
  • Multiple Skerose
  • Lähmungen
  • Hirnblutung
  • Hirntumor
  • Hirnverletzungen
  • Hirnhautentzündung
  •  Entzündungen des Nervensystems
  • Zerebralparesen
  • Phantomschmerzen
  • CPRS/ Morbus Sudeck
  • Hypersensibilität...

Was bewirkt Spiegeltherapie?

Bereits die Vorstellung einer Bewegung führt im Gehirn zu entsprechenden neurologischen Aktivitäten im betrofffenen Areal. Durch die Illusion im Spiegel sowie durch spezielle sensorische und motorische Reize werden Hirnareale, welche für die entsprechende Bewegung oder den Schmerz der betroffenen Extremität verantwortlich sind, stimuliert. Für den Erfolg der Therapie ist die mehrmahlige Wiederhilung entscheidend.

 

Wii Rehabilitaion

Die Therapie mit der Wii ist für Parkinson-, Schlaganfall- und MS-Patienten geeignet. Der Spaß und Spieltrieb sollen dafür sorgen, dass das Training zur Wiedererlangung oder Verbesserung der Mobilität größtmöglichen Effekt hat.

Bowlen, Golfen, Gleichgewichts-Training, Stepper - Beliebte Spiele sind neben dem Bowling auch Gleichgewichts-Spiele und Stepper-Übungen. Sowohl Parkinson- als auch Schlaganfall-Patienten trainieren mit diesen Spielen Gleichgewicht, Kraft und Ausdauer sowie kognitive Prozesse. Zudem unterstützen die Übungen die Sturz-Prophylaxe. Die Bewegungsspiele können nach einem Schlaganfall dem Gehirn helfen, die Motorik umzulernen und verloren gegangene Regionen durch andere zu ersetzen.

 

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